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1899
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Gründung
des Katholischen Fürsorgevereins für Mädchen,
Frauen und Kinder durch Agnes Neuhaus in Dortmund
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1906,
28. Dezember
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Gründung
einer Ortsgruppe des Katholischen Fürsorgevereins in
Wiesbaden; Erste Vorsitzende: Mathilde Großmann
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1907,
10. April
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Mitgliederversammlung
mit Verabschiedung der Satzung;
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1907,
30. April
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Eintragung
beim Amtsgericht unter dem Namen „Fürsorgeverein
Johannesstift Wiesbaden";
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1907,
14. Juni
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Erwerb
des Anwesens Platter Straße 66/68 durch den
Fürsorgeverein, Kaufpreis: 63.000 Mark;
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1907,
28. Oktober
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Eröffnung
des Johannesstifts in der Platter Straße als
Zufluchtshaus für gefährdete Mädchen und
Kinder; Heimleitung und Betreuung durch Cellitinnen nach der
Regel des hl. Augustinus aus Köln; erste Oberin:
Schwester Demetria
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1911
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Erster
Erweiterungsbau des Johannesstifts; Eröffnung des ersten
Büros der Außenfürsorge am Luisenplatz 8
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1913
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Anstellung
der ersten ausgebildeten Fürsorgerin für die
Außenfürsorge;
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1913,
16./17. Oktober
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vierte
Generalversammlung des Dortmunder Gesamtvereins in Wiesbaden;
Planungen fürzweiten Erweiterungsbau
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1914
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Verzögerung
des Baubeginns durch Ausbruch des Ersten Weltkriegs
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1917
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Einweihung
des zweiten Erweiterungsbaues (neues Kinderheim); neue Oberin:
Sr. Thekla
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1918,
12. Januar
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Tod
der Gründerin der Wiesbadener Ortsgruppe, Mathilde
Großmann
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1919-1923
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große
finanzielle Sorgen als Folge der Inflation
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1922
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Verabschiedung
des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes, entscheidend mitgestaltet
durch Agnes Neuhaus
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1929
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Einrichtung
einer Entbindungsstation im Johannesstift; eigene
Kinderkrankenpflegeschule mit Wohnheim für die
Schwesternschülerinnen im Haus
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1934
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große
wirtschaftliche Schwierigkeiten durch zurückgehende Zahl
von Schützlingen; zunehmende Konflikte mit den
NS-Behörden; keine weitere Einweisung von
Fürsorgeerziehungszöglingen durch das
städtische Jugendamt; erfolgreiche Abwehr der
„Gleichschaltung"
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1937
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Krise
im Verein, ausgelöst durch finanzielle Probleme; Verkauf
des Johannesstifts erwogen. Rücktritt des Vorstands;
zeitweise Übernahme des Amtes der Vorsitzenden durch
Referentin des Dortmunder Gesamtvereins Dr. Elsa Thomas;
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1937,
Juli
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Abberufung
der Augustinerinnen durch das Mutterhaus; Übernahme der
Heimleitung durch Missionsschwestern vom hl. Herzen Jesu,
Hiltrup bei Münster; Oberin: Sr. Chantal
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1939
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unmittelbar
nach Kriegsbeginn: Belegung eines Teils des Johannesstifts mit
Abteilungen des Städtischen Krankenhauses (zunächst
mit der Kinderklinik)
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1941
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Versuch
der Übernahme des Heims durch die NSV, vereitelt durch
Sicherungsverfügung des Wiesbadener Oberbürgermeisters
(Beschlagnahme aller Räume für die Städtischen
Krankenanstalten im Bedarfsfall)
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1942
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April
Belegung des gesamten Hauses mit Krankenbetten; Einstellung
der normalen Arbeit im Heim;
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1942,
Mai
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Abholung
der letzten Kinder („meistens schwachsinnige") aus
dem Johannesstift durch Behörde; Schließung der
Kinderkrankenpflegeschule; Vertrag mit Stadt über
Verbleiben der Schwestern im Stift; Übernahme von
Krankenpflegediensten;
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1942,
Jahresende
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Vorstoß
der Städtischen Krankenanstalten, das Johannesstift zu
erwerben; vom Vereinsvorstand abgelehnt
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1943
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Auszug
einer Krankenhausabteilung aus dem Stift; Eröffnung eines
Vorasyls in den freigewordenen Räumen
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1944
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Säuglingsstation
mit zahlreichen Kindern von ausländischen
Zwangsarbeiterinnen im Haus
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1945,
2. Februar
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Schäden
im Dachgeschoss des Hauptgebäudes an der Platter Straße
durch Brandbomben;
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1945,
28. März
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Einmarsch
der Amerikaner in Wiesbaden; Sommer: Beginn der Reparaturen an
den bombenbeschädigten Gebäuden, Wiederaufnahme des
Heimbetriebs mit einer Säuglingsstation und einer kleinen
Abteilung für schwangere Mädchen
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1946
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Auszug
der letzten Krankenhausabteilungen aus dem Johannesstift;
Wiedereröffnung der Kinderkrankenpflegeschule;
Einrichtung einer Armenspeisung an der Pforte des Stifts
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1947,
21. Januar
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Offizielle
Wiederzulassung des Katholischen Fürsorgevereins für
Mädchen, Frauen und Kinder Wiesbaden durch den Hessischen
Minister für Arbeit und Wohlfahrt
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1948
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Oberin
Sr. Chantal wird abgelöst durch Sr. Salesa
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1954,
Oktober
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als
Nachfolgerin von Oberin Sr. Salesa kommt Sr. Meinolfa.
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1957,
Oktober
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Feier
des 50-jährigen Jubiläums; Verleihung der bronzenen
Stadtplakette durch die Stadt Wiesbaden; November: Oberin Sr.
Meinolfa wird durch Sr. Salesa abgelöst.
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1963,
22. August
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Einweihung
des Erweiterungsgebäudes mit großer Kapelle durch
Bischof Wilhelm Kempf
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1964
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Sr.
Reinula neue Oberin
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1967
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Beginn
der pädagogischen Reformdiskussion und Umstrukturierung
des Johannesstifts; Forderung der Jugendbehörden, die
Gruppengrößen und Anzahl der Zöglinge im Heim
zu reduzieren
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1968
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Umbenennung
des Katholischen Fürsorgevereins in Sozialdienst
katholischer Frauen e.V. Wiesbaden (SkF)
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1970
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Schließung
der Kinderkrankenpflegeschule
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1973
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Eröffnung
einer Kindertagesstätte
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1975
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Schließung
der Entbindungsstation
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1977
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Sozialpädagoge
Alfred Fränzel erster männlicher Heimleiter;
Leitungsteam; schrittweiser Rückzug der Hiltruper
Schwestern und zunehmend Beschäftigung von weltlichen
Fachkräften
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1978
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Einrichtung
der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle des SkF
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1979
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Dipl.-Psych.
Simon Tull neuer Direktor und Gesamtleiter des Johannesstifts.
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1981
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Weggang
der letzten Hiltruper Missionsschwestern
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1982,
Oktober
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75-Jahr-Feier;
Verleihung der silbernen Stadtplakette durch die Stadt
Wiesbaden; Einrichtung einer heimeigenen Privatschule (heute:
Agnes-Neuhaus-Schule)
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1983
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Einsetzung
des Erziehungsleiters Wolfgang Schmidt zum Heimleiter; zügiger
Ausbau des Ausbildungsbereichs im Johannesstift
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1992
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Überführung
des Johannesstifts in die Trägerschaft der „Wiesbadener
Jugendhilfegesellschaft mbH"
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2001
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Trägerschaft
des Stifts geändert in „Jugendhilfezentrum
Johannesstift GmbH" (Alleingesellschafter: SkF)
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2007
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100-Jahr-Feier
des SkF Wiesbaden und des Johannesstifts Wiesbaden
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